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Neue Westfälische, 22. Dezember 1999

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Im Dornberger Freibad wird auch im Winter gearbeitet

Kiosk soll ein Schmuckstück werden

Bielefeld-Domberg. Die Mitglieder des Fördervereins für das Freibad Dornberg bereiten sich schon auf den Sommer vor - trotz winterlicher Temperaturen. Diesmal haben sie sich vorgenommen, aus dem maroden Verkaufskiosk ein Schmuckstück zu machen und gleichzeitig die Lagerfläche zu vergrößern. Zur Wiedereröffnung des Bades im Mai 2000 soll er in neuem Glänze strahlen.

Der Kiosk war nach Auskunft des Vereinsvorsitzenden Johannes Wiefel schon im Bädergutachten 1998 wegen zahlreicher Mängel als "abgängig" eingestuft worden. Da von diesen Mängeln allerdings keine Gefährdung "für die essende Bevölkerung" ausgegangen sei, habe der Verein die Erneuerungsarbeiten damals zunächst zurückgestellt und andere Prioritäten gesetzt. Vom Veterinäramt sei jedoch die Auflage gekommen, der hölzerne Verkaufspavillon müsse bis zum Saisonbeginn 2000 in Ordnung gebracht sein; sonst gebe es keine neue Konzession.
Also haben Wiefel und ein halbes Dutzend besonders einsatzfreudige Mitglieder, darunter auch der Dornberger Schwimmvereinsvorsitzende Hajo Setje-Eilers, wieder einmal die Ärmel hochgekrempelt und zugepackt. Der alte Holzfußboden wurde herausgerissen. Als Ersatz soll, so will es das Veterinäramt, eine Betonplatte gegossen werden. Auch das Dach sowie die Sanitär- und Elektroanlagen müssen vollständig erneuert werden. 20 Prozent der Kosten übernimmt der Kioskpächter, der Party-Service RAR.
"Den großen Rest müssen wir aber trotz angespannter Haushaltslage selbst aufbringen", erklärt Johannes Wiefel. Er verweist auf die zahlreichen Verbesserungen, die in den letzten Jahren schon durch viel Eigenarbeit und Fördervereinsmittel geschaffen werden konnten: Neubau der Toilettenanlage samt Behinderten-WC; neues Kinderbecken; Spielbereich mit Klettergerüst; neues Gelände mit neuem Kassenhäuschen und Umzäunung; Neuverlegung des Pflasters rund ums Schwimmbecken; Einbau einer Hydrothermieanlage. Beim Kinderbecken und der Beheizungsanlage, zwei besonders dicken Brocken, saß die Bielefelder Bäder und Freizeiteinrichtungen GmbH (BBF) finanziell mit im Boot.
Auf die Saison 1999 blicken Wiefel und seine Vereinskollegen höchst zufrieden zurück. Dank der neuen Heizung konnte den Badegästen eine durchschnittliche Wassertemperatur von 23,8 Grad geboten werden. Das angewärmte Nass lockte insgesamt 43.800 Besucher an. Die Zahl der zahlenden Mitglieder des Fördervereins kletterte auf 620; alle Familienangehörigen eingeschlossen, sind es sogar 1.500.


Sie packen zu: Hajo Setje-Eilers, Paul John, Oliver Hecht, Johannes Wiefel und Jochen Arendt sind mit viel Spaß an der Sache dabei, den Verkaufskiosk im Freibad Dornberg von Grund auf zu erneuern. Insgesamt sind es gut ein Dutzend Aktive, auf deren Hilfe der Vereinsvorsitzende Wiefel immer bauen kann.


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