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Neue Westfälische, 11. Mai 2000

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Am Samstag öffnet das Dornberger Freibad seine Pforten

Saisonstart in Dornberg

Bielefeld-Dornberg. An diesem Samstag ab 10 Uhr dürfen die Bielefelder wieder im Dornberger Freibad im mindestens 23 Grad warmen Wasser abtauchen. Um den Badegästen auch in der Saison 2000 eine deutliche Verbesserung bieten zu können, haben ein Dutzend Mitglieder des Fördervereins gerade noch einmal zehn Tage in die Hände gespuckt. Jetzt ist er fertig, der rundum erneuerte Verkaufskiosk. "Das ist ein richtiger kleiner Gourmettempel geworden", verkündet der Vereinsvorsitzende Johannes Wiefel.

Natürlich hätten die Dornberger gern auch schon bei dem herrlichen Badewetter der vergangenen Tage ihr Bad geöffnet. Wiefel: "Ging aber leider nicht, denn das Becken musste erst neu verfugt werden, weil wir Wasser verloren haben. Dann mussten die Fugen noch trocknen. Darum konnten wir erst in dieser Woche mit dem Einlassen des Wassers beginnen und ab Mitte der Woche unsere Geothermie-Heizung anwerfen, die sich in der letzten Saison schon sowohl als sparsam als auch als wirkungsvoll erwiesen hat."
50.000 Mark und viel Schweiß haben sich die Aktiven des Fördervereins die Verbesserung des alten Verkaufsstandes kosten lassen. Dabei handelt es sich, wie Wiefel betont, nicht um eine Luxussanierung, sondern um eine vom städtischen Veterinäramt seit langem dringend geforderte Umgestaltung - allerdings verbunden mit dem Anbau neuer Lagerräume.
Schon im Winter wurde in Eigenarbeit damit begonnen, den Kiosk zu entkernen. Er bekam eine neue Betonsohle, wurde innen ganz neu ausgebaut und weitgehend verfliest. "Außerdem haben wir jetzt überall da Strom- und Wasseranschlüsse, wo sie benötigt werden." Gerade ist noch eine höchst moderne Dunstabsauganlage installiert worden. Zwei Ausgabestellen sollen dafür sorgen, dass alle Kunden zügig bedient werden können. Ein Dutzend Helfer haben ein Wochenende und acht Feierabende damit verbracht, der Anlage den letzten Schliff zu geben - und alle Auflagen der Stadt zu erfüllen.
Natürlich bleiben in Dornberg trotz des großen Engagements des Fördervereins weiterhin Wünsche offen. "Wir müssen in diesem Sommer ohne Ein-Meter-Brett auskommen", berichtet der Vereinsvorsitzende. Gerade habe sich herausgestellt, dass der alte Unterbau völlig marode sei. Wegen langer Lieferfristen lasse sich nicht sofort Ersatz beschaffen.
Bis zum nächsten Jahr zurückgestellt wurde die Schaffung eines Beachvolleyball-Feldes. Wenn es vorschriftsmäßig - mit rundherum drei Metern Sicherheitszone - angelegt werden soll, würde es nicht nur 400 Quadratmeter Grundfläche erfordern, sondern auch 15.000 Mark kosten; trotz Eigenleistungen. Ersatzweise soll erst einmal ein Rasenfeld eingerichtet werden.
Stolz ist Wiefel darauf, dass der Dornberger Förderverein, dem 599 Familien mit insgesamt 1.447 Personen angehören, auch in diesem Jahrwieder den Kassendienst in eigener Regie leisten kann. 40 Ehrenamtliche wechseln sich ab.
Bis zu den Sommerferien ist das Freibad in Dornberg montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Mit Beginn der Ferienzeit läuft der Badebetrieb dann täglich ab 10 Uhr.


Soll ein kleiner Gourmettempel werden: Mitglieder des Fördervereins (von links) Paul John, Theo Lohkemper,Wolfgang Deus,Frank Nestmann, Jochen Ahrendt und Johannes Wiefel legten letzte Hand an beim Umbau des Kiosks im Dornberger Freibad.


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