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Neue Westfälische, 2. Juli 2001

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Freibadverein Dornberg stellt Antrag an die BBF

Normgerechter Standard

Bielefeld-Dornberg (kle). "Hiermit beantragt der Förderverein Freibad Dornberg eine komplette Sanierung der Technik und den Umbau des Beckens im Sinne der neuen Norm im Freibad Dornberg: An den Kosten werden wir uns angemessen beteiligen." Dieser knappe Text ging gestern per Fax an CDU-Ratsmitglied Hartmut Meichsner, Aufsichtsratsvorsitzender der Bielefelder Bäder- und Freizeiteinrichtungen GmbH (BBF).

Absender des Antrags: der Fördervereinsvorsitzende Johannes Wiefel. Der reagiert damit auf die frische Forderung des Schröttinghauser Freibad-Fördervereins, das am anderen Ende des Stadtbezirks gelegene Bad schnellstens für 1,5 Millionen Mark zu sanieren und umzugestalten.
"Seit acht Jahren haben wir unser Geld fortlaufend für die Verbesserung unseres Bades verwandt; einschließlich Spenden und Zuschüssen der BBF schon insgesamt 900.000 Mark", erklärte Wiefel.
Ausschließlich mit eigenen Mitteln des Vereins und viel Eigenarbeit wurden, so Wiefel, ein neuer Kiosk errichtet, die Toiletten vollständig umgebaut, der gesamte Beckenumgang neu gepflastert, das Freibadgelände neu umzäunt, ein Kassenhäuschen und ein Fahrradparkplatz neu gebaut. Zuschüsse von der BBF gab es für den Einbau der Hydrothermikanlage und die nötigen Wärmepumpen, die eine dauerhafte Erwärmung des Dornberger Badewassers auf angenehme 24 Grad ermöglichen, sowie für die Erneuerung von Kinderbecken und Spielbereich. Wiefel verweist auf die 650 zahlenden Mitglieder des Fördervereins und deren 850 Familienangehörige.
Wie deren Engagement zeige, hätten sie alle großes Interesse am dauerhaften Erhalt "ihres" Freibads. Dafür sei "schätzungsweise in den nächsten zehn Jahren" die Anpassung an die neue europäische Bädernorm notwendig.
Das Frischwasser müsse dem künftig von unten zugeführt werden, als Schwallwasser über den Rand laufen, sich in einer Rinne sammeln und in die Filteranlage fließen; "so, wie das heute in neuen Bädern schon funktioniert".

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