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Neue Westfälische, 18. September 2001

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Senne, Dornberg und Hillegossen saniert, Brackwede, Gadderbaum und Schröttinghausen laufen aus

Drei Freibäder ab 2006 trocken

Bielefeld (aut). Die Bädergesellschaft BBF legt die drei Freibäder Brackwede, Gadderbaum und Schröttinghausen ab 2006 trocken. Senne, Dornberg und Hillegossen werden bis 2006 für insgesamt 7,5 Millionen Mark saniert. Jöllenbeck wird als reines Freibad ohne Winter-Traglufthalle geführt. Das empfiehlt der Aufsichtsrat der BBF.

Die BBF will die Freibad-Landschaft neu ordnen, dabei am "Konzept der flächigen Grundversorgung" festhalten, aber das bereinigte Defizit von heute 7 bis 8 Millionen Mark um 600.000 Mark reduzieren.
Reparaturen bis in eine Höhe von bis zu 50.000 Mark will die BBF bis 2006 auch in Brackwede, Gadderbaum und Schröttinghausen bezahlen. Was darüber hinaus gehe, etwa ein kaputtes Becken, dessen Sanierung 200.000 Mark kosten würde, nicht, erläuterte BBF-Geschäftsführer Hans-Werner Bruns. Kleine Chance für Brackwede: Die BBF prüft, ob sich das Bad in einen Kleinbadeteich umwandeln lässt, der aus der Ems-Lutter gespeist, ohne Filter auskommen und über Schilf und Regenerationsteich gereinigt würde.
Die Traglufthalle in Jöllenbeck (30.000 Besucher, die Hälfte Schulen und Vereine) wird am 30. April 2002 endgültig abgebaut: weil das Defizit von 550.000 Mark pro Jahr der BBF zu hoch ist. Die Bielefelder Schulen und Verein könnten in andere Bielefelder Hallenbäder. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hartmut Meichsner (CDU) begründete den harten Schnitt auch mit der neuen Badewasser-Verordnung, die teure Modernisierungen notwendig mache. Die drei auslaufenden Bäder seien wegen des Einzugsbereichs und der Besucherzahl ausgewählt worden. 2001 besuchten 38.000 Gäste Dornberg, 28.000 Senne, 25.000 Schröttinghausen, 25.000 Brackwede, 20.000 Hillegossen und 20.000 Gadderbaum (Zum Vergleich: Wiesenbad 140.000; Jöllenbeck 41.000). Der Beirat der BBF, in dem die Fördervereine der Freibäder vertreten sind, berät jetzt die Empfehlung. Der Aufsichtsrat will dann im November endgültig entscheiden.

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