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Neue Westfälische, 16. Juni 2003

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Förderverein des Dornberger Johannisbades veranstaltete zweitägiges Turnier mit 23 Mannschaften

Freibadfest mit Wasserball und Live-Musik

Dornberg (joh). Totgesagte leben bekanntlich länger. Das gilt auch für das Dornberger Freibad, das wegen fehlender Finanzmittel nach dem Willen der Kommunalpolitiker eigentlich vor zehn Jahren seine Pforten für immer hätte schließen sollen. Am Wochende feierte das Johannisbad seinen 10. Geburtstag nach der Stunde Null.

Zu verdanken ist dies dem Engagement der Dornberger Bürger, das 1993 zur Gründung des Fördervereins führte. Der hat nach Auskunft des 1. Vorsitzenden Johannes Wiefel zurzeit etwa 700 Mitglieder, zählt man deren Familien hinzu, so ist es sogar ein "harter Kern" von 1.900 Personen, der sich um die Belange des Bades kümmert.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In der vergangenen Dekade wurde eine moderne Heizungsanlage installiert, die Liegeweise erweitert, der Kinderbereich attraktiver gestaltet, ein turnierfähiges Beach-Volleyball-Feld gebaut und der Kiosk "runderneuert". 40 Vereinsmitglieder haben sich ehrenamtlich für den Dienst an der Kasse zur Verfügung gestellt. "Wir haben sieben Leute für die Aufsicht beim Frühschwimmen", zählt Wiefel eine weitere Leistung in Eigeninitiative auf, durch die der Betrieb des Bades gewährleistet wird.
Grund genug also, um am Wochenende ein großes Freibadfest zu feiern. Im Mittelpunkt stand das traditionelle Wasserballturnier, an dem 23 Mannschaften mit insgesamt 240 Sportlern teilnahmen. Sogar aus dem französischen Ort Gap und aus Amsterdam waren Teams am Start. Zum ersten Mal wurde dabei um den neu gestifteten Wanderpokal des Fördervereins gespielt.
Dazu gab es im Festzelt Live-Musik: Am Samstagabend mit der Gruppe "Beat Box", am Sonntag mit den "folkfriends". Der ökumenische Gottesdienst am Sonntag wurde von einem Gospelchor begleitet. Zu sämtlichen Veranstaltungen war der Eintritt frei. Wiefel: "Das ist unser Dank an die Dornberger".


Nicht wasserscheu: ...sind (v. links) Kasem Hassan, Jochen Ahrendt, Paul John, Wolfgang Deus, Peter Bausch und Vorsitzender Johannes Wiefel vom Förderverein.

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