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Neue Westfälische, 12. Juli 2005

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Johannes Wiefel kritisiert den Sportausschuss

Freibad-Förderer kritisieren Politiker

Bielefeld (pas). Der Vorstand des Fördervereins Freibad Dornberg hat einen offenen Brief an Andreas Rüther als Vorsitzenden des Schul- und Sportausschusses verfasst. Darin kritisiert der Vorsitzende Johannes Wiefel den Vorschlag der Politik, den Hans-Werner Bruns als Geschäftsführer der Bielefelder Bäder und Freizeiteinrichtungen in der vergangenen Woche mitgeteilt hatte, an alle von der Schließung bedrohten Bäder jährlich 25.000 Euro zu zahlen. "Gut gemeint. Passt aber nicht", heißt es in dem Schreiben.

Nach Meinung des Fördervereins reiche die Summe nicht zum Überleben der Bäder Gadderbaum und Dornberg aus, da die Vereine mit jährlich 30 bis 40.000 Euro mehr belastet werden würden. "Dieser Betrag ist mehr als in durchschnittlichen Jahren an der Freibadkasse eingenommen wird", sagen Wiefel sowie seine Vorstandskollegen-Jochen Ahrendt und Erwin Görke. Sie sehen in dem Vorschlag der Politiker das baldige Aus für alle Freibäder in Fördervereinshand. Außerdem hätten die Vereine so keine Möglichkeiten mehr, Rücklagen für anstehende Reparaturen der mehr als 40 Jahre alten Badeanlagen zu bilden.

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