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Neue Westfälische, 29. Dezember 2005

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Bereits jetzt laufen die Planungen für die Sanierung 2007 / Liste der Verbesserungen aufstellen

Wunschzettel für das Freibad Dornberg

Dornberg. Einen Wunschzettel erarbeiten: Das planen die Aktiven des Fördervereins für das Freibad Dornberg für Mitte Januar. Als Vorbereitung auf die geplante Sanierung der Anlage durch die "Bielefelder Bäder- und Freizeiteinrichtungen GmbH" (BBF) im Jahr 2007 wollen sie schon jetzt zusammentragen, welche zusätzlichen Verbesserungen sie für wünschenswert halten.

Mit dieser Liste, so der Vereinsvorsitzende Johannes Wiefel, wird der Verein dann in die Verhandlungen mit der BBF eintreten. Dabei sei natürlich klar, dass den tollen Ideen ganz klare Grenzen gesetzt seien. Wiefel: "Alle dringend notwendigen Verbesserungen einschlössen, dürfen unsere Rücklagen nicht überschritten werden."
Zu den festen Posten gehört nach seiner Auskunft die Runderneuerung des lecken Schwimmbeckens, das gleichzeitig auf Europa-Standard gebracht werden muss. Dies geschieht durch den Einbau einer riesigen Edelstahlwanne. Verschwinden wird die alte Überlaufrinne unterhalb des Beckenrandes. Das Badewasser wird künftig bis zur Beckenkante reichen und rundherum in einen mit Gitterrosten abgedeckten Schwallwasserkanal überfließen. In dem Hohlraum zwischen altem und neuem Beckenboden müssen Leitungen eingezogen werden, um aus vielen kleinen Düsen Wasser zuführen zu können."
Diese Lösung - so Wiefel - hat allerdings weiter den Nachteil, dass im Nichtschwimmerbereich die Tiefe für die Wasserballer des Vereins nicht ausreicht. "Die konnten da stehen." Darum solle in der Klausur über eine pfiffige Alternativlösung nachgedacht werden. Wiefel: "Vielleicht fällt uns ja was ein."
Wenig zu rütteln gebe es am Raumbedarf für die Technik - von der Hydrothermie- bis zur Filteranlage. Die sollten, so die Überlegungen der BBF, im bisherigen Toiletten-, Duschen- und Umkleidetrakt untergebracht werden. Wiefel: "Die sollen dann ganz neu gebaut werden. Das ist natürlich schon toll und ein erheblicher Fortschritt für unser Bad."
Aber auch da gebe es Wünsche und Ideen. "Für unsere Frühschimmer und Dauergäste, die auch an kühlen Tagen kommen, wäre ideal, wenn der Dusch- und Umkleidebereich näher am Schwimmbecken liegen würde. Die Technik wiederum müsste eigentlich hinter der Schwimmmeisterkabine liegen, damit der kurze Wege hat. Unter dem Motto "alles wird besser" solle auch darüber mit den Experten der BBF verhandelt werden. Der Vereinsvorsitzende: "Wenn wir in Dornberg 2007 für die Rund-Erneuerung schon ein Jahr auf dem Trockenen sitzen, dann wollen wir wenigstens für unsere Badegäste im Rahmen des Möglichen das Beste herausholen." Nach seiner Auskunft trifft sich der harte Kern mit Technikverstand und der späteren Bereitschaft Mitte Januar zu einer Klausurtagung, um ein ganzes Wochenende in Ruhe nachdenken zu können.

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