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Neue Westfälische, 16. März 2007

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Trockener Sommer in Dornberg

BBF lässt Freibad für 1,7 Millionen Euro sanieren / Mitgliedsausweis gilt weiter

Es bleibt dabei: die Dornberger sitzen in diesem Sommer auf dem Trockenen. Ihr 43 Jahre altes Schwimmbad wird von Grund auf saniert. Es kann erst im Frühjahr 2008 wieder eröffnet werden.

Ob dann auch die von vielen gewünschte Rutsche steht, ist jedoch noch in der Schwebe. Das nötige Fundament soll aber schon mit gegossen werden. "Damit wir künftig tatsächlich ins Wasser rutschen können, brauchen wir noch Sponsoren", erklärt der Fördervereinsvorsitzende Johannes Wie´fel. "Natürlich nehmen wir gern größere Beträge, aber über jede kleine Spende freuen wir uns auch."
Für alle Mitglieder des Fördervereins hat er eine erfreuliche Nachricht: im lahr 2007 haben sie bei Vorlage des Dornberger Mitgliedsausweises freien Eintritt in sämtliche Bielefelder Freibäder, Wiesenbad einschließlich. Darüber hinaus wurde den Winter über mit der Stadt Werther verhandelt. Das Ergebnis: Sie müssen auch im dortigen Freibad 2007 nichts zahlen, werden aber gezählt. Der Förderverein leistet den Wertheranern dafür einen finanziellen Ausgleich.
Der erste Spatenstich für den etwa 1,7 Millionen Euro teuren Umbau in der Regie der Bielefelder Bäder- und Freizeiteinrichtungen GmbH (BBF) wird zwar noch einige Wochen auf sich warten lassen, aber Vorarbeiten werden schon erledigt. Der Zaun und die Begrünung rund ums Becken sind verschwunden. Das ist, so BBF-Gesamtbetriebsleiter Dr. Hans-Jürgen Stern, so früh passiert, weil Hecken aus Gründen des Vogelschutzes bis Ende Februar entfernt sein müssen, um die Tiere nicht während der Brutzeit zu stören.
Das Kassenhäuschen aus Holz wird abgerissen: "Da kommt ein massiver Ersatz hin, bei dem auch noch Platz für einen Mehrzweckraum vorhanden ist. Der Bauantrag ist gestellt", betonte Stern.
Am kommenden Samstag, 17. März, ab 10 Uhr werden die Aktiven des Fördervereins noch einmal richtig in die Hände spucken. Das alte Wasser muss abgelassen, das Becken entschlammt und dann geschrubbt werden. Das ist - so Wiefel - nötig, da es erhalten bleibt, um als Basis für einen Edelstahleinsatz zu dienen. Dadurch kann es mit modernster Technik ausgestattet werden - entsprechend den aktuellen Hygienevorschriften. "Edelstahl ist unschlagbar. Er ist zwar in der Anschaffung teurer, führt aber dann zu geringeren Betriebskosten, weil er pflegeleichter ist", sagt Stern mit Blick auf den Förderverein.
Auch die bestehenden Gebäude, einschließlich Sanitäranlagen, werden nicht abgerissen, sondern entkernt und neu eingedeckt. Duschen und Umkleiden erhalten einen völlig neuen, praktischeren und komfortableren Zuschnitt im südlichen Haus. Technik und Verrohrung müssen total erneuert werden.
Interessenten sind eingeladen, am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr Uhr im Freibad vorbeizuschauen.
Sie können sich dann auch gleich das frisch gedruckte Flugblatt mitnehmen, das über die Sponsorenaktion "Eine Rutsche fürs Dornberger" informiert. Während die BBF die Sanierungskosten trägt, muss dieses zusätzliche "Schmankerl" nämlich vom Verein selbst bezahlt werden.

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