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Neue Westfälische, 13. März 2008

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Freibad Dornberg plant den Saisonstart am 18. Mai nach Abschluss des Umbaus

Mit Rutsche und Folie

Dornberg. Wasserratten dürfen sich auf den 18. Mai freuen. Wenn alles weiter gut läuft, sind in Dornberg die trockenen Zeiten vorbei. Nach einjährigem Umbau soll an dem hoffentlich sonnigen Mai-Sonntag das für knapp 1,7 Millionen Euro erneuerte Dornberger Freibad wieder eröffnen.

Auf die Besucher wartet eine besondere Attraktion: eine neue etwa 50 Meter lange Rutsche, die im Nichtschwimmerbereich des Beckens endet. Sie konnte mit Hilfe von Sponsoren und aus Eigenmitteln des Fördervereins angeschafft werden.
Insbesondere für die Landschaftsgärtner gibt es noch einiges zu tun, darunter, den neuen Zaun zu ziehen. "Aber das ist gut zu schaffen", ist Johannes Wiefel, Vorsitzender des Fördervereins, zuversichtlich, dass der Start in die Saison 2008 pünktlich läuft. Der neue Rasen sei in weiten Bereichen eingesät, aber ein kleiner Rest und einige Bepflanzungen fehlten noch.
Der total erneuerte Umkleide- und Sanitärtrakt sei innen verfliest, die Sanitärelemente würden jedoch erst im letzten Moment installiert, um keine Diebe oder Randalierer anzulocken. Der Kassendienst-Plan der ehrenamtlichen Helfer sei gerade in Arbeit. Wiefel: "Jetzt muss uns Petrus für Mitte Mai nur noch das passende Freibadwetterbescheren."
"Der 18. Mai steht fest", versichert auch Dr. Hans-Jürgen Stern von der Bäder- und Freizeiteinrichtungen GmbH (BBF). Dabei hatte sich der Baubeginn, eigentlich für Mai oder Juni 2007 angesetzt, um gut einen Monat verzögert, weil umgeplant werden musste. Der Einbau eines Edelstahlbeckens wurde gestrichen, weil es statt 500 000 plötzlich 900 000 Euro kosten sollte.
Für 350 000 Euro weniger wurde das alte lecke Becken mit einem Folienmantel ausgekleidet. Für diese Alternativlösung musste der aus Beton bestehende Beckenrand 30 Zentimeter tief abgesägt und anschließend neu aufgebaut werden. Außerdem war ein anderer, umfangreicherer Anschluss an die Wasseraufbereitungs- und Heizungstechnik notwendig.
Im Boden zwischen Becken und ehemaligem Technikgebäude befindet sich, so Stern, jetzt eine "Schwallwasserkammer" mit einem Fassungsvermögen von 40 bis 50 Kubikmetern. Wenn die Besucher ins angewärmte Nass eintauchen - zum Beispiel von der Rutsche, dem Ein-Meter-Brett oder der neuene Drei-Meter PLattform - und dabei Wasser verdrängen, wird es künftig in dem unterirdischen Behälter gesammelt, gefiltert und sofort ins Becken zurückgeführt.
Eine größere Aktion, bei der auch die Fördervereins-Mitglieder noch einmal die Ärmel aufkrempeln müssen, steht allerdings noch an. Das Becken muss leer gepumpt und geschrubbt werden. Bevor es Anfang Mai mit frischem Badewasser gefüllt wird, können dann auch die bisher noch fehlenden Schwimmbahnstreifen auf den Boden geklebt werden.
Nach Auskunft von Johannes Wiefel werden sich die Pforten des Freibads Dornberg am 8. Mai um 11 Uhr öffnen. Nicht sang- und klanglos, sondern mit einem Fest. Die Vorbereitungen laufen.

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