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Westfalenblatt, 19. März 2007

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Dornberger Anlage wird saniert und soll große Wasserrutsche bekommen

Freibadverein sucht Sponsoren

Dornberg (WB, Jens Heinze). Es war wohl der ungewöhnlichste Frühjahrsputz seit Bestehen des Fördervereins für das Freibad Dornberg. Vergangenen Samstag säuberten 15 freiwillige Helfer mit Feuerwehrschlauch, Hochdruckreiniger, Besen und Schaufeln das große Schwimmbecken vom Winterdreck, obwohl im Sommer 2007 niemand ins Wasser springen wird.

Der Grund ist, wie berichtet, dass das traditionsreiche Bad in diesem Jahr wegen Umbau und Erneuerung geschlossen bleibt. 1,7 Millionen Euro investiert die Bielefelder Bädergesellschaft (BBF) in die Anlage. Unter anderem wird in das jetzige alte Betonbecken eine Edelstahlwanne eingesetzt, was auch der Grund für die Putzaktion am vergangenen Samstag war. Zudem gibt es eine völlig neue Technik samt Verrrohrung, die Gebäude vom Lagerraum bis zur Umkleide werden saniert. Oder abgerissen, wie Fördervereins-Vorsitzender Johannes Wiefel anlässlich der Säuberungsaktion am vergangenen Samstag weiter berichtete. So soll das altbekannte Kassenhäuschen aus Holz einem festen Bauwerk weichen. »Das hat dann auch einen Mehrzweckraum«, sagte Wiefel.
»Der Bauantrag ist raus, die Ausschreibungen für die Bauarbeiten folgen demnächst«, freute sich der Fördervereinsvorsitzende. Auf dem Freibadgelände selbst ist nicht zu übersehen, dass demnächst Großes bevorsteht. Container voller Schutt stehen herum, Hecke und Zaun um das Becken sind bereits abgerissen worden.
Und der Förderverein möchte sich im Zuge der Sanierung einen Traum erfüllen. Ein große Rutsche soll das Dornberger Bad künftig noch beliebter machen. Etwa 80 000 Euro wird die Attraktion kosten, erklärte Fördervereins-Vorsitzender Wiefel. Von der Bielefelder Bädergesellschaft gibt es allerdings keinen Cent dazu - für die Finanzierung der Rutsche muss der 1856 Mitglieder starke Verein in Eigenregie sorgen. Deshalb wurde jetzt die Spendenaktion »Eine Rutsche fürs Dornberger« angeschoben. Wiefel: »Wir gehen auf Sponsorensuche und hoffen auf Gelder aus Kreisen der heimischen Wirtschaft.«
Übrigens - obwohl das Freibad in diesem Jahr wegen Umbaus geschlossen bleibt, muss vom Förderverein im Sommer 2007 niemand auf dem Trockenen sitzen bleiben. Wiefel: »Unsere Mitglieder kommen mit ihren Ausweisen in alle Bielefelder Freibäder und sogar ins Freibad in Werther.«

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