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Westfalenblatt, 19. Juli 2007

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Freibad Dornberg ist Großbaustelle und wird fürs Jubiläum fit gemacht

Facharbeiter haben das Sagen

Bauarbeiter haben im Moment im Domberger Freibad das Sagen. Die 49 Jahre alte Anlage am Forellenweg wird derzeit von Grund auf saniert und modernisiert. Die Wiedereröffnung des Bades ist für Mai 2008 geplant. Betreten der Großbaustelle ist für interessierte Bürger derzeit verboten. Nur vom Zaun aus können sie einen Blick riskieren und sich selbst ein Bild machen von den Veränderungen und den Baufortschritten.

Ursprünglich wollte man mit den Arbeiten schon weiter sein. Dann aber kam es zu einer kurzfristigen Umplanung des 1,7 Millionen Euro teuren Projektes. Denn eine Preisexplosion bei Edelstahlbecken machte den Verantwortlichen der Bielefelder Bäder- und Freizeiteinrichtungen GmbH (BBF), die Eigentümer des Dornberger Freibades ist, zu schaffen. Rund 350 000 Euro hätte solch ein Becken an Mehrkosten verursacht. Nun kommt der Ersatz - eine Folienauskleidung - zum Zuge. Johannes Wiefel (51), Vorsitzender des Freibad-Fördervereins Dornberg, sieht in der Ersatzlösung keine Nachteile: »Das Material ist qualitativ einwandfrei und hat nach Meinung der Fachleute eine Lebensdauer von 30 Jahren.«
2008 besteht das Dornberger Freibad exakt 50 Jahre. Ein idealer Zeitpunkt also, die renovierte Anlage den Jubiläumsgästen zu präsentieren. Und dann werden wohl auch die Wasserratten große Augen machen. Sie werden von ihrem liebgewonnenen Bad sicher begeistert sein. Zu den Attraktionen des Freibads sollen einmal eine 50-Meter-Rutsche, eine Drei-Meter-Plattform (zum Sprung ins
kühle Nass) sowie ein völlig neuer Umkleide-, Duschen- und Toilettentrakt gehören.
Im Eingangsbereich ist zudem die Errichtung eines Kassenhauses mit Mehrzweckraum vorgesehen. Im Mehrzweckraum soll dann der das Freibad nutzende, im Jahr 1948 gegründete Schwimmverein Dornberg eine neue Bleibe finden. Grund: Das benachbarte Schwimmerheim am Großdornberger Gemeinschaftshaus wird es über kurz oder lang so nicht mehr geben. Der Immobilienservicebetrieb (ISB) der Stadt Bielefeld beabsichtigt, den Komplex zu verkaufen. Wiefel: »Und dann muss einfach ein Ersatzraum vorhanden sein.«
Wie der Chef des Freibad-Fördervereins (1800 Mitglieder) betont, beteiligen sich der Förderverein und der Schwimmverein an den Kosten, die beim Bau des Kassenhauses entstehen. Und die 80 000 Euro teure neue Rutsche will der Förderverein bezahlen. Hier setzt der Verein allerdings auf Sponsorenhilfe. Wiefel: »Spenden sind dringend erwünscht.«
Hier noch zwei Hinweise für interessierte Bürger und Schwimmfreunde: Am Sonntag, 26. August, ist zwischen 12 und 15 Uhr eine offizielle Baustellenbesichtigung vorgesehen. Und die Vereinsmitglieder müssen auf den Badespaß nicht verzichten - sie haben in den anderen Bielefelder Freibädern sowie im Freibad Werther freien Eintritt.

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