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Westfalenblatt, 19. Mai 2008

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Dornberg: 1900 fördern bereits

Glas Sekt auf gelungenen Freibad-Umbau

Dornberg (WB). Die freibadlose Zeit ist zu Ende, die Dornberger können dem Sommer gelassen entgegen sehen. Die Wieder-Eröffnung nach einjähriger Umbauzeit wurde Sonntag ein fröhliches Familienfest.

Im Wasser - 23.5 Grad - war es wärmer als draußen, und nicht nur die ganz jungen »Wasserratten« genossen dies sichtlich. Ein Großteil der Besucher zog es jedoch vor, auf dem Trockenen zu bleiben und mit Sekt oder Bier auf die gelungene Erweiterung anzustoßen.
Johannes Wiefel, Vorsitzender des Fördervereins Freibad Dornberg, nutzte während des offiziellen Teils die Gelegenheit, auch namens seiner Vorstandskollegen Lars Lüpke, Erwin Görke und Detlof Stock Dank zu sagen. Er erwähnte nicht nur die BBF (Bielefelder Bäder- und Freizeiteinrichtungen GmbH) und hier namentlich Michael Hartmann als zuständigen Planer, sondern alle, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben.
Wiefel erinnerte auch an die erfolgreiche Entwicklung des Vereins. 40 Köpfe umfasste seinerzeit der »harte Kern« der Bürger, die sich für ihr Bad stark machen wollten. Und er gedachte in diesem Zusammenhang auch dreier bereits verstorbene Mitstreiter.
400 Mitglieder stark war der Förderverein im Jahr 1994. »Im Winter für ein Freibad zu werben - das war richtige Arbeit.« Derzeit gehören dem Verein 1900 Mitglieder an (900 zahlende plus die Familienmitglieder). »Wir werden die 2 000 dieses Jahr knacken«, ist Wiefel zuversichtlich.
Die Bedingungen sind überzeugend: für einen Jahresbeitrag von 60 Euro (ermäßigt 30 Euro für Schüler, Studenten und so weiter) beziehungsweise einen Familienbeitrag von 90 Euro können die Vereinsmitglieder das attraktive Bad am Forellenweg nutzen.
Zur Eröffnung gab es nicht nur Glückwünsche. Bezirkvorsteherin Mareile Hempelmann überbrachte zwei Flieder-Sträucher für den bepflanzten Bereich, und die Werbegemeinschaft Dornberg hatte ein originelles Gummitier als Geschenk' ausgewählt. Eigentlich darf das neue Prunkstück der Anlage, die gelb-blaue 50-Meter-Wasserrutsche, als Geschenk angesehen werden. Für deren Anschaffung hatte die WIG Dornberg bereits 500 Euro gespendet. Wiefel erwähnte auch den Betrag von 2 000 Euro, der von der SPD Lohmannshof/Dornberg zur Verfügung gestellt worden war.
Das »Bonbon« für die Gäste der Eröffnungsfeier war Musik in vielen Variationen. »Midnight Mood« - in kleiner Besetzung - unterhielt mit bekannten Jazz-, Swings Latin- und Soul-Titeln, das »Adenauer-Terzett« amüsierte mit Schlagern aus den 1960er Jahren und die »Jazzy Fools« (Max-Planck-Gymnasium) überzeugten als All-rounder. - Weitere Infos gibt's im Internet unter der Adresse www.freibad-dornberg.de

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