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Geschichte des Freibades Dornberg
» 1948 bis 1953

Vor dem Nichts standen einige mutige Freunde des Schwimmsports und begannen wieder ganz von vorn. Sie versuchten, die für den Betrieb einer Badeanstalt zuständige Kommune zur Übernahme zu gewinnen. Ihr Antrag fand Unterstützung bei den Abgeordneten der Gemeinde Hoberge-Uerentrup. Der damalige Amtsbürgermeister Tiemann hatte erkannt, dass es die Aufgabe einer Kommune sein sollte, ihren Bürgern einen Ort der Entspannung zu bieten. Allerdings wurde ausdrücklich die Betreuung und Verwaltung durch einen örtlichen Schwimmverein vorausgesetzt. Die Schwimmsportler wurden sogleich zusammen getrommelt. Am 29.April 1948 trugen sich 27 Sportler in einer Gründungsversammlung in die Mitgliedsliste ein. Der "Schwimmverein Dornberg 1948" war geboren. Wieder war es Eduard Weber, der als 1. Vorsitzender gewählt wurde und das Zepter in die Hand nahm ...

Zum Wiederaufbau des Bades gab es für die Errichtung eines Garderobenhauses einen amtlichen Zuschuss. Doch der allein genügte nicht. Mit über 2.200 geleisteten Arbeitsstunden schufen die Vereinsmitglieder die Voraussetzungen für die Wiedereröffnung des Johannisbades. Eine Handvoll Idealisten fand sich bereit, das völlig verschlammte Schwimmbecken wieder nutzbar zu machen. Nur ein geringer Teil der Anlage war seitlich und auf dem Grund mit Steinen belegt. Das eigentliche Becken hatte nur eine Bretterverschalung und schlammigen Boden und lag dort, wo sich heute das Beachvolleyballfeld befindet. Es wurde in mühevoller Arbeit mit Schubkarren und Spaten vom Schlamm befreit und anschließend mit von Bürgern gespendetem Holz ausgekleidet. Im August 1948 war es dann soweit: Nach der ersten Füllung aus den auf dem Gelände liegenden Quellen konnte das Bad seinen Betrieb aufnehmen. Der rege Zuspruch bestätigte die Notwendigkeit der Anlage.

Der strenge Winter 1953 machte alle Anstrengungen zunichte. Mit Vertretern des Amtes besichtigte man den Totalschaden und einigte sich auf einen Neubau von Grund auf. Am 12. Mai 1954 beschloss die Amtsvertretung, mit der Bildung von Rücklagen die Voraussetzungen für einen Neubau zu schaffen. Der örtliche Schwimmverein musste mit der Tatsache fertig werden, einige Jahre lang kein eigenes Bad zur Verfügung zu haben.

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