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Neue Westfälische, 18. März 2005

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Zweites Beachvolleyballfeld für Freibad Dornberg

Bagger beendet Winterruhe

Dornberg. Mit der Winterruhe im Dornberger Freibad ist es vorbei. Als erste Vorbereitung auf die neue Saison hat ein Bagger gestern begonnen, die Grube für ein zweites Beachvolleyballfeld auszuheben. Der Sand für die Auffüllung liegt auch schon parat.

Damit, so der Vereinsvorsitzende Johannes Wiefel, reagiert der Förderverein für das Freibad Dornberg darauf, dass Feld Nummer 1 "extrem gut angenommen worden ist".
Selbst bei schlechtem Wetter sei es in den letzten beiden Jahren fast immer ausgelastet gewesen. Wiefel: "Oft hatten wir die Situation, dass bis zu 40 Leute gleichzeitig spielen wollten, aber beim besten Willen höchstens 20 mitmachen konnten. Meist sind es die ganz normalen Freibadbesucher, die sich zu Mannschaften zusammenfinden."
10.000 Euro investiert der Förderverein nach Auskunft des stellvertretenden Vorsitzenden Jochen Ahrendt in die neue Anlage, die nahe am Zaun liegt, hinter dem der Johannisbach fließt. Ahrendt: "Leider fehlt uns das Geld, gleichzeitig auch noch ein vier Meter hohes Ballfanggitter aufzustellen. Darum müssen die Beach-Volleyballer damit rechnen, dass manchmal Bälle im Bach landen und vom Wasser fort getragen werden."
Vielleicht finde sich aber noch ein Sponsor, der das Gitter dann natürlich auch als Werbefläche nutzen dürfe. Auf Anrufe von Interessenten hofft er unter der Telefonnummer 104921.
Zur Vorbereitung der Wiedereröffnung des Bades, die spätestens zu Pfingsten geplant ist, findet der erste freiwillige Großeinsatz der Vereinsmitglieder Anfang April statt: am Freitag, 1., ab 14 Uhr und Samstag, 2., ab 10 Uhr. Wiefel und Ahrendt hoffen, dass dann möglichst viele tatendurstige Helfer unter den insgesamt 1800 Mitgliedern zupacken. Es gebe viel zu tun: vom Schrubben des Beckens über die Pflege der Grünanlagen und das Aufstellen der Bänke bis zum Überstreichen der Wände im Umkleide- und Sanitärbereich.
Eins bereitet den Vorstandsmitgliedern aber noch Sorgen. Für die Hydrothermie-Anlage, die für eine kostengünstige Erwärmung des Badewassers auf 24 Grad sorgt, wird über ein Bohrloch ständig Grundwasser entnommen, dem Wärme entzogen wird. Es sei zu befürchten, dass der Verein nach der neuen Grundwassernutzungsverordnung des Landes dafür künftig zahlen müsse: etwa 1.800 Euro jährlich. Die Bielefelder Bäder- und Freizeiteinrichtungen GmbH als Eigentümerin des Bades stehe jedoch noch in Verhandlungen mit dem Land, um diesen Aderlass möglichst abzuwenden. "Schließlich", so Wiefel, "verbrauchen wir das Wasser nicht, sondern führen es ohne Verluste völlig sauber in den Boden zu-rück - nur um ein paar Grad kühler."

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